Sorgt für perfekte Bräune: Der Toaster

Autsch! Wer vor etwas mehr als hundert Jahren den ersten elektrischen Toaster ausprobierte, verbrannte sich schnell die Finger. Der Grund: Der sogenannte Einstecktoaster glich einem kleinen Käfig aus Heizdrähten, an denen die Brotscheiben lehnten. War eine Seite fertig geröstet, musste man den Toast von Hand wenden und berührte allzu leicht die heißen Drähte. Dieses Problem wurde dann durch den Karusselltoaster aus der Welt geschafft: Rund um einen Heizzylinder befanden sich Festhalteklappen für die Brotscheiben. Mithilfe einer Kurbel drehte man diese um die eigene Achse und das Brot wurde beidseitig knusprig.

Die nächste Evolutionsstufe: 1919 erblickte der sogenannte Pop-up-Toaster mit automatischem Timer das Küchenlicht. Für die perfekte Bräune des Brotes musste nun niemand mehr auf die Uhr sehen. Verkohlter Toast gehörte der Vergangenheit an – und der poppige Ruckzuck-Röster begann seinen Siegeszug durch die Küchen dieser Welt.

Mittlerweile gibt es schicke Designerbräuner sowie Toaster, mit denen man Smileys oder Mickey-Mouse-Ohren auf das Brot brennt. Einige Entwickler versuchten sich in den vergangenen Jahren auch am smarten Toaster, den man per App steuert und mit dem man Kurznachrichten für die Liebsten auf die Toastscheibe gravieren kann. So richtig durchgesetzt haben sich diese Ideen allerdings noch nicht. Vielleicht, weil die meisten von uns am Toaster gerade schätzen, dass er ein schlichtes, leicht zu bedienendes Gerät ohne viel Schnickschnack ist – ein echter Dauerbrenner.

Fotos: magdal3na – stock.adobe.com

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