Solarstrom-Dachziegel: Jetzt gibt’s was Schickes aufs Dach

Tesla-Boss Elon Musk ist überall: in der Wirtschaftspresse, weil der US-Erfinder mit seinen Elektroautos die Welt erobern will. In der Klatschpresse, weil er mit Amber Heard, der Ex von Johnny Depp, zusammen sein soll. Und sogar in unserer Lieblingsserie „Die Simpsons“, wo er sich von Homer – na ja – inspirieren ließ. Jetzt steigt er uns auch noch aufs Dach.

Solarstrom-Dachziegel: Das neueste Musk-have

Gut getarnt: Tesla-Dachziegel sehen nicht nach Technik aus

Solarstrom-Dachziegel heißt sein neuester Coup. Als schönere Alternative zu den dunkelblauen Platten einer klassischen Photovoltaikanlage. Damit kann man möglichst große Dachflächen zur eigenen Stromproduktion nutzen, ohne bei der Optik Kompromisse zu machen. Die Ziegel (in vier Ausführungen zu haben) sind schlicht und elegant, für jeden Dachtyp und Geschmack ist etwas dabei. Kurzum: Sie unterscheiden sich äußerlich kaum von normalen Dachziegeln. Natürlich will Musk Umsatz machen wie jeder Unternehmer. Aber, und das mögen wir an ihm: Er ist auch ein Visionär. Mit seinen Ziegeln will er seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Die – auch verkäuferisch – geniale Idee: Der „eigene“ Solarstrom wird direkt im Haushalt genutzt. Das spart bei der Stromrechnung für Kühlschrank, Herd oder Fernsehen. Zeitweise Überschüsse werden in Energiespeichern (von Tesla natürlich) gesammelt für Zeiten, wenn die Sonne nicht scheint. Der Eigenstrom kann auch dazu dienen, die Warmwasserbereitung oder die Gebäudebeheizung zu unterstützen, wenn man sich für eine entsprechende Hybridheizung mit einem zusätzlichen elektrischen Heizmodul entschieden hat. Ebenso wäre es möglich, das in der Garage geparkte Elektroauto (möglichst von Tesla) aufzuladen. Am Schluss gewinnen also alle: die Umwelt, der Verbraucher und Tesla.

Mit Hollywood-Power zum Erfolg

Musk ist nicht der Erste, der Solar-Dachziegel auf den Markt bringt. Aber vielleicht der Erste, der damit auch wirklich Erfolg hat. Auch weil der Mann ein Marketing-Genie ist. Als er das Projekt vorstellte, gab es keine marktübliche 08/15-Präsentation: Er stattete die Häuser der Wisteria Lane mit seinen Ziegeln aus. Zumindest unsere weiblichen Leser werden wissen: Hier lebten die „Desperate Housewives“ in der kultigen TV-Serie.

Hollywood-Glamour sells! Und wie: Die Dachziegel gehen schneller weg als neue Chanel-Handtaschen. Kaum hatte der Vorverkauf (ja, wenn ihr die Teile haben wollt, müsst ihr erst einmal 930 Euro auf den virtuellen Tresen legen) begonnen, gab es schon erste Meldungen, dass die Wartezeiten bis ins späte 2018 reichen. Die rund 200 Euro pro Quadratmeter scheinen niemanden abzuschrecken.

Wer von euch jetzt neugierig geworden ist, findet mehr Infos und ein Formular zur Vorbestellung hier: https://www.tesla.com/de_DE/solarroof

Fotos: Tesla PR

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1 Kommentar

  1. Solarstrom ist super und zukunftsweisend. Ich gebe aber zu Bedeken: Die Effizienz einer solchen Anlage hängt von der maximalen möglichen Lichteinstrahlung ab. Wenn Ablagerungen bzw. eine Schmutzschicht den Lichteinfall verhindern, muss der Fachmann zur Reinigung kommen. Dies dient auch als Werterhaltung.

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