Smarthome Kamera: Ich sehe was, was du nicht siehst…

Smarte Home Security. Ob Kamera im Kinderzimmer oder Kontrollsicht auf die Wohnungstür: Welche Möglichkeiten gibt es, das eigene Zuhause auch aus der Ferne immer im Auge zu behalten? Unser Autor Nico verschafft euch den nötigen Überblick.

Habt ihr euch schon Mal gefragt, was vor eurer Haustür so passiert, wenn ihr unterwegs seid? Ich habe damit begonnen, nachdem ich im Web eine Meldung darüber gelesen hatte, dass die Zahl der Einbrüche in meinem Stadtteil in den letzten Jahren stark angestiegen war. Wenig später unterhielt ich mich mit einem Nachbarn darüber und der erzählte mir von seinem Plan, zur Sicherheit eine Smarthome Kamera anzuschaffen.

Die Möglichkeit, mein Heim rund um die Uhr mittels einer Kamera und meinem Smartphone zu sichern, faszinierte mich und ich fing an, selbst zu recherchieren. Was ich dabei über Smarthome Kameras herausgefunden habe, möchte ich euch hier verraten:

Mit offenen Augen durch die Welt: Die Smarthome Kamera

Ob im Team mit anderen Smarthome Komponenten oder solo, Smarthome Kameras helfen euch dabei, in eurem Zuhause den Überblick zu behalten. Durch das Kombinieren mit anderen smarten Geräten wie zum Beispiel Bewegungsmeldern oder Rauchmeldern, könnt ihr ein feines Sicherheitsnetz um euer Zuhause spannen, das euch sofort benachrichtigt, wenn sich etwas in ihm verfängt.

Von wegen komplizierte Technik: Die Installation

Während man früher noch Kabel für eine Überwachungskamera verlegen musste, funktioniert das Überwachen heute auch drahtlos. Smarthome Kameras lassen sich inzwischen mit Sprachsteuerungsassistenten wie Amazons Alexa, Apples Siri oder Microsofts Cortana verbinden, sodass ihr sie einfach per Sprachbefehl aktivieren könnt, wenn ihr das Haus verlasst. Wer das Geld für eine Sprachsteuerung sparen möchte, kann die Kamera auch einfach per Klick mit dem Smartphone oder Tablet ein- und ausschalten. Alles, was ihr dafür braucht, ist ein aktives W-LAN Netzwerk, eine Smarthome Base, eine Smarthome Kamera und die App eures Anbieters. Die Base sorgt für die Verbindung zwischen eurem Smartphone und allen Smarthome Komponenten, die ihr besitzt. So könnt ihr alle eure smarten Geräte über die App steuern. Bei einer Smarthome Kamera lässt sich über die App meistens auch einstellen, in welchen Fällen und auf welchem Weg die Kamera euch benachrichtigen soll.

Hüten wie einen Augapfel: Die Einsatzmöglichkeiten einer Smarthome Kamera

Bei der Entscheidung, welche Smarthome Kamera ihr euch anschaffen wollt, lohnt es sich, vorher zu überlegen, wo und wofür ihr die Kamera benutzen wollt. Ob draußen oder drinnen, tagsüber oder in der Nacht – Smarthome Kameras sind je nach Eigenschaften und Zubehör vielseitig einsetzbar: Wenn ihr im Urlaub seid und trotzdem etwas nach Hause liefern lassen wollt, könnt ihr bequem vom Hotel oder vom Strand aus eure Kamera aktivieren und später anhand der Videos genau nachvollziehen, ob der Lieferdienst tatsächlich zum angegeben Termin vor Ort war. Und natürlich hilft euch eine Smarthome Kamera auch im Ernstfall. Sollten sich unerwünschte Eindringlinge auf euer Grundstück wagen, wisst ihr Dank Alarmfunktion eurer Smarthome Kamera sofort Bescheid und könnt entsprechende Maßnahmen einleiten.

Bequem: Auf eure Smarthome Kamera könnt ihr nahezu von überall aus zugreifen

Manche sehen mehr als andere: Eigenschaften und Zubehör von Smarthome Kameras

Die Eigenschaften von smarten Kameras variieren ebenfalls je nach Anbieter und Modell. Logitech bietet beispielsweise mit der „Circle 2“ eine kleine 1080p HD Kamera an, die sich sowohl für die Indoor-, als auch für die Outdoor-Installation eignet. Sie verfügt zusätzlich über eine Nachtsichtfunktion, Audioaufnahme und kann mit einer Zusatz-Applikation sogar Menschen von Tieren unterscheiden. Das kann zum Beispiel dann hilfreich sein, wenn sich vor eurer Haustür oder in eurem Garten gelegentlich tierische Nachbarn tummeln, bei deren Auftauchen kein Alarm ausgelöst werden soll.

Für einige Smarthome Kameras ist außerdem eine Vielzahl an Zubehör erhältlich, mit dem ihr die Hardware flexibel erweitern könnt. So lassen sich Kameras zum Beispiel einfach wetterfest machen, per Adapter direkt in eine Steckdose stecken oder mittels eines Akkus auch ohne eine Stromverbindung anbringen.

Es werde Licht!

Ist eure Kamera draußen installiert und verfügt nicht über einen Nachtsichtmodus, ist eine gute Ausleuchtung des Aufnahmebereichs unverzichtbar. Hier bieten sich smarte LED -Lampen an, die sich entweder anschalten, sobald es dunkel wird, oder aktiv werden, wenn ihr die Smarthome Kamera aktiviert. Eine Alternative dazu bietet der Anbieter Secury’Light: In dessen Sortiment finden sich auch LED-Außenleuchten, in denen bereits eine Kamera integriert ist. Smarte Lampen können zudem auch noch auf andere Art zur Sicherung eures Heims beitragen. Denn, versucht sich Jemand Zugang zu eurem Haus zu verschaffen, kann schon ein Einschalten der Lichter bewirken, dass der Eindringling den Rückzug antritt.

Keine Bewegung!

Die meisten Smarthome Kameras verfügen über einen eigenen Bewegungssensor, um zu erkennen, wann in ihrem Aufnahmebereich etwas Verdächtiges geschieht. Wenn euch das nicht reicht, könnt ihr aber auch noch smarte Kontaktmelder an euren Fenstern und Türen anbringen, die euch ebenfalls eine Nachricht schicken, wenn sie ausgelöst werden.

Das reicht euch nicht? Kein Problem!

Das Angebot an zusätzlichen Komponenten für euer Smarthome Sicherheitsnetz ist damit allerdings noch nicht erschöpft! Unter anderem sind auch Rauchmelder, Wassersensoren Sirenen und Speedports, die eure W-LAN Verbindung verbessern, erhältlich. Besonders Anbieter wie Homematic IP oder Magenta Smart Home verfügen über ein großes Smarthome Sortiment.

 

 Tipps & Tricks:

  • Bei der Anschaffung von Smarthome Inventar entscheidet die Auswahl des Anbieters darüber, welche Geräte für euer Smarthome zu Verfügung stehen. Informiert euch also am besten vor dem Kauf einer Basisstation, welche Smarthome Geräte die jeweiligen Anbieter in ihrem Sortiment haben. Viele Marken bieten zudem unkomplizierte Komplettpakete zu Themen wie Energiesparen oder Sicherheit an.
  • Wenn ihr weitere Fragen rund um Smarthome Kameras habt, könnt ihr nicht nur bei den Service-Stellen Antworten suchen, auch ein Blick in Smart Home Communities wie das Smarthomeforum lohnt sich.

Über diesen Autor

Nico, 29, ist vor zwei Jahren mit seiner Freundin aus Süddeutschland an den Stadtrand von Hamburg gezogen. Die Möglichkeiten moderner Smarthome Kameras faszinieren ihn mittlerweile sehr.

 

Mrsuchat – stock.adobe.com; Kaspars Grinvalds – stock.adobe.com

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