Smart und sicher: So schützt ihr eure vier Wände vor Einbrechern

Sommerzeit ist Reisezeit: Am besten lässt es sich im Urlaub entspannen, wenn das eigene Zuhause sicher vor Einbrechern ist. Die smarte Technik hilft dabei – MeinWohn-Blogger Marc erklärt euch, welche Möglichkeiten es gibt.

Grundsätzlich gilt: Wer sein Zuhause effektiv schützen will, sollte in die richtige Technik investieren. Und zwar in eine, die verhindert, dass überhaupt bei euch eingebrochen wird. Abschreckung ist das oberste Gebot!

Spot an!

Erster Tipp: Tut so, als wärt ihr zu Hause. Ich nenne das den „Kevin allein zu Haus“-Effekt, nach dem gleichnamigen Filmklassiker. Bevor der achtjährige Held zum Ende des Films doch noch rabiat werden muss, schlägt er die Einbrecher (leider nur kurzfristig) mit einer cleveren Idee in die Flucht: Er schaltet das Licht ein, dreht die Musik auf und bewegt menschengroße Papp-Aufsteller hin und her, so dass es durch die Vorhänge aussieht, als ginge im Haus die Post ab.

So bunt wie im Film sollt ihr es natürlich nicht treiben. Um Einbrüche zu verhindern, ist jedoch eine abwechselnde Beleuchtung der einzelnen Zimmer sinnvoll. Zum Beispiel durch eine automatische Lichtsteuerung mit Zeitschaltuhr, mit der ihr einstellt, zu welcher Uhrzeit das Licht in welchem Raum angeht. Wichtig: Die Lampen sollten nicht jeden Tag zur selben Zeit eingeschaltet werden. Darauf wären wohl selbst die beiden Filmganoven nicht hereingefallen, die ihrerseits nicht die hellsten Leuchten waren.

Um den Rhythmus von unterwegs steuern zu können, benötigt ihr Smart-Home-Leuchten. Die lassen sich bequem per App einschalten. Ob ihr im Büro Überstunden schiebt oder im Urlaub am Pool liegt – ein Wisch über das Display und das Licht in der Küche springt wie von Zauberhand an.

Tablet mit Videoanzeige verschiedener Kameras im Haus
Immer den Überblick bewahren: Mit der smarten Technik ist das problemlos möglich.

Kamera läuft!

Zweiter Tipp: Gebt den Einbrechern das Gefühl, dass sie beobachtet werden. Hierfür benötigt ihr eine oder mehrere Kameras am Haus. Smarte Netzwerkkameras nehmen nicht nur ein Livebild eurer vier Wände auf, sondern schicken es euch gleich aufs Smartphone. Vorteil eins: Die Einbrecher sehen die Kamera und lassen möglicherweise von ihrem Vorhaben ab. Vorteil zwei: Ist das nicht der Fall, seid ihr informiert und könnt die Polizei rufen – Zugriff.

Und Action!

Dritter Tipp: Wenn alle Abschreckung nichts nützt, benötigt ihr ein intelligentes Alarmsystem. Zum Beispiel mit smarten Sensoren an Türen und Fenstern, die mit der Alarmanlage und eurem Smartphone vernetzt sind. Darüber hinaus gibt es auch Überwachungskameras mit integriertem Bewegungsmelder. So scannt die „360° Innenkamera“ von Bosch euer Wohnzimmer und informiert euch umgehend, wenn sich dort in eurer Abwesenheit etwas bewegt. Dieses Plus an Sicherheit kostet ungefähr 190 Euro.

Videokamera für den Innenbereich im Wohnzimmer
Sie sieht alles: Die moderne Videokamera für den Innenbereich.

Noch einen Schritt weiter geht die „Welcome“ von Netatmo. Dank Gesichts- und Spracherkennung (LINK: https://meinwohn.blog/so-wurde-unser-wohnzimmer-zur-echo-kammer/) merkt sie sich die Gesichter und Stimmen der Bewohner und schlägt Alarm, wenn sich eine unbekannte Person im Raum aufhält. Kostenpunkt: ab 169 Euro. Dabei müsst ihr jedoch eines bedenken: Wenn ihr Freunde zu Besuch habt, solltet ihr das System besser abstellen. Sonst wird das Schrillen der smarten Alarmanlage zum Soundtrack des Abends – mit hoher Sicherheit.

Fotos: nutcha11 – stock.adobe.com; phonlamaiphoto – stock.adobe.com; Africa Studio – stock.adobe.com

Über diesen Autor

Marc, 45, kam bei der Recherche zu diesem Beitrag ins Grübeln, ob seine Wohnung wirklich sicher ist. Soll er sie mit smarter Sicherheitstechnik ausstatten? Das muss er erst noch mit seiner besseren Hälfte ausdiskutieren.

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