Sanieren mit Sommerlaune: Fünf praktische Modernisierungstipps

Der Sommer steht vor der Tür. Endlich wieder Grillen, Freibad, Liegestuhl – ein Genuss! Nebenbei lässt sich aber auch in der Sommerzeit das Zuhause auf Vordermann bringen – die kühlen Tage kommen nämlich oft früher zurück, als man denkt. Hier sind unsere fünf Modernisierungstipps.

1. Nutzt die Sonnenstrahlen

Die Sonne ist nicht nur zum Sonnenbaden da – sie liefert euch auch Ökostrom. Dafür muss allerdings eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert sein. Und mit der könnt ihr dann die Elektrogeräte in eurem Zuhause mit erneuerbarer Solarenergie versorgen. Und sorgt so auch dafür, dass an heißen Juli-Tagen das Eis in der Tiefkühltruhe nicht schmilzt.

2. Habt Mut zum Hybrid

Aber leider, leider: Der Sommer hält nicht ewig an. Irgendwann ist Schluss mit warm! Dann sollte eure Heizung auch solide ihren Dienst verrichten. Deswegen müsst ihr aber eure Ölheizung beim Schritt ins „erneuerbare“ Zeitalter keineswegs opfern. Eine moderne Öl-Brennwertheizung lässt sich nämlich gut mit einer Solarthermieanlage und einem Holzkaminofen oder auch mit einer Photovoltaikanlage kombinieren.

Der Vorteil einer solchen Hybridheizung: Wenn die Sonne scheint, sorgt die Solarenergie für Heizwärme. Wenn es draußen grau und regnerisch ist, profitiert ihr von der Energie aus dem Heizölkessel. Denn dem ist es vollkommen egal, ob es regnet oder schneit.

3. Macht den Heizungs-Check – jetzt!

Wenn wir schon beim Thema Heizung sind: Die Frühlings- und Sommermonate sind eine gute Zeit, die Heizanlage zu modernisieren, da sie gegenwärtig kaum in Gebrauch ist. Eine Runderneuerung wird bei den meisten Geräten irgendwann notwendig. Wird beispielsweise eine Ölheizung zu alt, wird nicht etwa das Heizöl schlecht, sondern es wird Energie verschwendet.

Der Grund: Eine in die Jahre gekommene Heizung wandelt weniger Energie in Wärme um, häufig nur gut zwei Drittel. Bei neuen Anlagen sind es hingegen fast hundert Prozent. Als Faustregel gilt daher: Spätestens nach zwanzig Jahren solltet ihr die altgediente Heizung auswechseln. Aber auch bei jüngeren Kalibern kann eine Erneuerung sinnvoll sein, um nachhaltig Energie zu sparen.

4. Erst dämmen, dann sparen

Hohe Decken, knarrende Dielenbretter, schöner Stuck: Altbauten haben einen ganz eigenen Charme. Aber auch einen entscheidenden Nachteil: Die Wände sind oft schlecht isoliert. Das ist auch in den kommenden Sommermonaten ein Problem: Dämmung schützt nicht nur vor Kälte, sondern verhindert auch, dass zu viel Wärme in die Wohnung dringt. Unzureichend gedämmte Wohnungen heizen sich tagsüber auf.

Wird es wieder kühler draußen, hält die Isolierung die Heizwärme in den eigenen vier Wänden. Folge: Ihr müsst weniger heizen. Und geringere Heizkosten zahlen. Eine gute Dämmung lohnt sich also, egal zu welcher Jahreszeit.

5. Lasst euch fördern

Sind solche aufwendigen Installationen und Sanierungen nicht total teuer? Keine Angst: Oft wird der Schritt ins energieeffiziente Zuhause vom Staat unterstützt. So wird die Anschaffung einer neuen Öl-Brennwertheizung mit rund 1000 Euro gefördert. Auch bei der Installation von Solarzellen auf dem Dach und bei der Wärmedämmung warten verschiedene Fördertöpfe auf euch.

Um möglichst viel Geld zu sparen, solltet ihr euch also frühzeitig informieren – und vor allem auf Fristen achten. Oft müssen Fördergelder beantragt werden, bevor die Umbaumaßnahme beginnt. Es lohnt sich, genau hinzusehen und Programme miteinander zu vergleichen, um am Ende das Beste – und Meiste – für euch herauszuholen. Das könnt ihr übrigens ohne Probleme im Liegestuhl erledigen. Und fürs Freibad bleibt immer noch genügend Zeit.

2 Kommentare

  1. Man kannsich für eine größere Renovierung auch einen Energieberater holen. 50% der kosten werden von der KFW übernommen und die Wissen dann auch, welche aktuellen Förderungen es gibt.

  2. Ich finde das beschriebene Thema Umbau sehr spannend und habe schon viel darüber gelesen. Im Internet habe ich noch andere sehr hilfreiche Seite gefunden.

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