Perfekt eingeheizt – mit smartem Thermostat

Intelligenter wohnen heißt bequemer leben: Dafür sorgen mittlerweile zahlreiche technische Innovationen. Bestes Beispiel: Die neuen, smarten Heizthermostate, die bestens mit anderen Geräten im Haushalt vernetzt sind und selbstständig für eine ideale Raumtemperatur sorgen.

Kalt, warm, wärmer – zu heiß. Herkömmliche, analoge Heizregler verfügen häufig über zu grobe Temperaturstufen, um die perfekte Wohlfühlwärme zu erreichen. Man kann sagen: Die klassischen Geräte sind noch einfache Befehlsempfänger – sie verrichten solide ihren Dienst, nicht mehr und nicht weniger.

Ein Wisch und die Wärme ist weg

Anders sieht es bei den Nachfolgemodellen aus, die aktuell auf dem Markt sind. Zum Beispiel bei programmierbaren Thermostaten: Sie haben ein gutes Langzeitgedächtnis und speichern ab, zu welcher Uhrzeit sie die Heizung im Keller auf Touren bringen müssen. Zum Beispiel morgens vor dem Aufstehen: Damit uns das Badezimmer in den kalten Monaten kuschelig warm empfängt.

Andere Geräte lassen sich fernsteuern: Das funktioniert ganz einfach mit dem Smartphone, die Verbindung läuft über das heimische WLAN. Wenn ihr also das nächste Mal unterwegs seid und wieder einmal vergessen habt, die Heizung auszuschalten, könnt ihr das ganz einfach aus der Ferne nachholen. Ein Wisch über das Smartphone-Display reicht aus, um die Heizung herunterzufahren – unnötige Heizkosten ade!

Thermostat mit Netzwerker-Qualitäten

Die allerneueste Generation Heizthermostate ist nicht nur fernsteuerbar, sondern richtig smart. Das heißt: Die Geräte sind bestens mit der übrigen Technik im Haushalt vernetzt und sammeln eigenständig Informationen über das, was in eurem Zuhause geschieht. Einige Thermostate lassen sich zudem mit den digitalen Sprachassistenten Alexa oder Siri steuern. Eines ist klar: Aus dem unselbstständigen Befehlsempfänger ist mittlerweile ein smarter Heizmanager geworden.

Äußerst praktisch ist die Vernetzung des Thermostats mit Bewegungsmeldern. Zum Beispiel fürs Lüften: Sobald die Fenster geöffnet werden, übermittelt der Sensor ein Signal an den smarten Heizthermostat. Dieser regelt die Heizung für die Zeit des Lüftens herunter und danach gleich wieder hoch. So habt ihr es gleich wieder angenehm warm und blast keine Wärme zum Fenster hinaus.

Heizen mit Profil

Und es geht sogar noch schlauer: Die Genies unter den Thermostaten sind nicht nur echte Vernetzungsexperten, sondern gehen voll auf euer Wärmebedürfnis ein. Sie merken sich eure Gewohnheiten und erstellen daraus ein individuelles Heizprofil. Ihr gönnt euch für gewöhnlich ein paar chillige Sofastunden von 20 bis 23 Uhr? Dann bringt der Regler in dieser Zeit ganz ohne euer Zutun das Wohnzimmer auf wohlige Temperatur. In Küche und Bad wird die Heizung währenddessen heruntergeregelt.

Die Wärmeverteilung ist also optimal auf eure Bedürfnisse eingestellt: Ihr verbraucht nicht zu viel (für euren Geldbeutel) und nicht zu wenig Heizenergie (für euer Wohlempfinden). Und wenn ihr euch nun gegen alle Gewohnheiten und guten Vorsätze spät abends doch noch eine leckere Mahlzeit zubereitet, registriert der Smart-Home-Sensor am Kühlschrank sofort eure Bewegungen. Und sorgt in Windeseile dafür, dass die Küche heute – ausnahmsweise natürlich! – nicht kalt bleibt.

 

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