Ölheizung und Klimaschutz – passt das zusammen?

Grünes Heizöl. Schon mal gehört? Ein Freund von Tine nimmt an einer Pilotaktion teil und hat jetzt einen klimaschonenden flüssigen Brennstoff im Tank – und betreibt damit seine neue Brennwertheizung. Da Tine selbst eine Ölheizung in ihrem Haus auf dem Land hat, musste sie ihn dazu natürlich befragen.

Technikfreak Lars ist vor nicht allzu langer Zeit mit seiner Frau raus ins Grüne gezogen. Die schicke Stadtwohnung haben sie verlassen und ihr erstes Eigenheim gekauft. Die Heizung im Keller hatte der Vorbesitzer bereits vor drei Jahren ausgetauscht: eine Öl-Brennwertheizung. Lars war kurz davor, deswegen nach einer Alternative zu suchen. Denn heizen wollte er auf jeden Fall mit moderner Technik und umweltfreundlich. Also hat er sich schlau gemacht und viele Meinungen eingeholt. Und ist zu dem Schluss gekommen, dass man auch mit einer modernen Öl-Brennwertheizung sehr wohl etwas für den Klimaschutz tun kann. Dass er momentan sogar noch einen innovativen Brennstoff testet, das wusste er beim Hauskauf selbst noch nicht.

Also mal von vorn: Ins Haus waren sie verliebt, nur die Heizung machte Lars Sorgen. „Ist das aus Umweltsicht vertretbar?“ Ja, ist es. Die neuen Öl-Brennwertgeräte arbeiten sehr sparsam, verbrauchen also nur wenig Heizöl. Außerdem sind sie mit erneuerbaren Energien kombinierbar. Also haben die beiden kurzerhand eine Photovoltaikanlage gemietet und auf ihr Dach bauen lassen. Das senkt den Verbrauch weiter, weil sie mit dem Ökostrom vom eigenen Dach nicht nur ihre elektrischen Geräte im Haus betreiben, sondern auch die Heizung unterstützen. Wieder Emissionen gespart.

Und als Lars von den sogenannten Future Fuels erfuhr, war es für ihn klar: Die Ölheizung bleibt. Future Fuels sind treibhausgasreduzierte flüssige Energieträger aus erneuerbaren Rohstoffen, die aus biobasierten Abfallprodukten oder CO2 aus der Luft und Wasserstoff aus Ökostrom hergestellt werden. Der Clou dabei: das bei der Verbrennung freigesetzte CO2 wird somit vorher bei der Herstellung bereits der Atmosphäre entzogen. Es entsteht in diesem Kreislauf kein zusätzliches Klimagas. Auf diese Weise können die neuen Fuels perspektivisch fossiles Heizöl nach und nach klimaschonend ersetzen. In kleinen Mengen sind sie bereits verfügbar, an der großen Produktion wird gearbeitet. Europaweit laufen bereits verschiedene Demonstrationsprojekte. Und auch Lars ist dabei. Er beteiligt sich an der Initiative „future:fuels@work“ vom Institut für Wärme und Mobilität (IWO).

„So kann auch mein Haus die Klimaziele erreichen – mit meiner Ölheizung“, freut sich Lars. Er ist überzeugt von der Technik und dem grünen Heizöl. In seinem Heizungskeller konnte alles bleiben wie es war, nur die Tankfüllung änderte sich. Bis er die neuen Fuels regelmäßig tanken kann, hat er seine Heizungsanlage schon mal in sein Smart Home integriert und regelt die Temperaturen in seinem Zuhause vom Sofa aus…

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Für alle, die sich jetzt ebenfalls für eine neue Öl-Brennwertheizung und „grünes“ Heizöl interessieren, können sich jetzt für die Aktion „future:fuels@work“ beim IWO bewerben. Auf www.zukunftsheizen.de findet ihr alle Infos.

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