Größe, Größe, Größe – lange ging es bei Lautsprechern vor allem um das Eine. Männern konnten ihre Boxen nicht groß genug sein (na klar, nur wegen des besseren Sounds); Freundinnen und Ehefrauen jammerten darüber, dass die – seien wir ehrlich – meist ziemlich hässlichen Klangskulpturen den Look des Wohnzimmers verschandelten. Bis die sogenannten Satellitensysteme auf den Markt kamen und manch eine Beziehung retteten. Kleine Boxen mit einem Subwoofer, den man gut hinterm Sofa verstecken konnte.

Das Platzproblem war nun gelöst, aber schon lauerte schon der nächste Beziehungskiller: der Kabelsalat. Alle Teile der Anlage mussten miteinander verkabelt werden – endlose Meter schnell verstaubender Kupferwürmer schlängelten sich durchs Wohnzimmer und entpuppten sich allzu häufig als Stolperfalle.

Inzwischen gibt es Entwarnung für alle Paare: Boxen müssen weder größer sein als der sechsjährige Sohn, noch müssen sie mehr Kabel haben als ein Tintenfisch Arme. WLAN-Lautsprecher finden aktuell die Gunst von Männern wie Frauen, ob von Bose, Sonos oder einem der anderen großen Player.

Nicht nur beim Platzvorteil punkten diese Systeme, sie bieten vor allem viel Komfort: Ihr steuert sie über euer Smartphone und könnt so eure Lieblingssongs von Spotify & Co streamen. Was natürlich neues Konfliktpotenzial mit sich bringt: Hören wir Katy Perry oder AC/DC? Eros Ramazzotti oder Marilyn Manson? Die Lösung für dieses Problem wird die Technik so schnell nicht liefern…

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1 Kommentar

  1. Vielen Dank für diesen besonders informativen Beitrag, In den Bereich Lautsprecher hat sich in den Letzten Jahren vieles geändert.

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