Na klar, Kapselmaschinen sind immer noch der Trend: Ist halt einfach und geht schnell. Aber für die wirklichen Kaffee-Liebhaber – und davon gibt es immer mehr – hat das Resultat wenig mit wahrem Genuss zu tun. Sie setzen seit einiger Zeit auf eine Technik, die bei unseren Großeltern Standard war, dann aber zunehmend in Vergessenheit geriet: Der Handfilter aus Porzellan wurde abgelöst von Filterkaffeemaschine, Espressokocher oder French Press & Co. Im Vergleich dazu ist es aufwendiger, sich seinen Kaffee von Hand zu brühen – wenn auch gar nicht so sehr. Nach drei bis fünf Minuten habt ihr das perfekte Ergebnis – Anleitungen, wie man es richtig macht, findet ihr zuhauf im Internet, zum Beispiel hier. Als Erfinderin des Filterpapiers gilt übrigens Melitta Benz, die im Jahr 1908 ein Patent darauf anmeldete. Der nach ihr benannte Porzellanfilter ist heute noch Standard. Pfiffige Variationen wie der Hario v60 aus Japan (Foto) machen ihm allerdings Konkurrenz – die geschwungenen Rillen an der Innenseite verhindern Staus im Filter, was dem Geschmack zugutekommt. Ob es unbedingt ein Porzellanfilter sein muss? Nicht unbedingt, findet der Hipster in diesem amüsanten Video. Probiert es einfach aus!

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