Goodbye Gartenarbeit: die neuen smarten Gadgets

Manche Menschen sind leidenschaftliche Gärtner – für andere ist Rasenmähen und Unkrautjäten einfach nur lästig. So wie für Mein-Wohn-Blogger Nico, der sich darüber freut, dass ihm smarte Gartengeräte in Zukunft viel Arbeit abnehmen werden.

Garten ja, Arbeit nein: So kann man meine Einstellung zum Thema Gartenarbeit zusammenfassen. Gartenarbeit ist für mich wie Staubsaugen: Sie ist notwendig, aber der Spaßfaktor geht gegen Null.

Gut, dass es für alle, die das heimische Grün am liebsten vom Liegestuhl aus genießen, jetzt neue, innovative Helfer gibt: smarte Gadgets, die einfache Gartenarbeiten selbstständig bewältigen. Zum Beispiel Rasenmähen. Das war bisher für mich eine echte Sisyphos-Arbeit: Egal, wie ordentlich ich mähte, nach einer Woche hatte der Rasen wieder seine ursprüngliche Höhe erreicht und ich konnte von vorn anfangen, immer und immer wieder.

Der Rasenmäher macht sich selbstständig

Damit ist jetzt Schluss: dank Robotern, die selbstständig den Rasen mähen. Einige Modelle kann man per Zeitschaltuhr auf die Minute genau einstellen, andere lassen sich komplett vom Smartphone aus bedienen und überwachen – ich kann also entspannt im Liegestuhl bleiben, während der kleine Mähroboter seine Kreise zieht. Oder ihn einschalten, während ich unterwegs bin, zum Beispiel vom Urlaub aus.

Die smarte Dreifaltigkeit

Ebenso praktisch sind intelligente Bewässerungssysteme mit integrierten Sensoren. Diese messen dauerhaft die Außentemperatur, Helligkeit, Boden- und Luftfeuchtigkeit. Ist der Boden trocken, die Außentemperatur hoch und die Luftfeuchtigkeit gering, wird zum Beispiel die Rasenbewässerung per Funk automatisch eingeschaltet. So wird das Gras nicht nur regelmäßig, sondern hoch effizient gegossen: Es bekommt nur dann Wasser, wenn es wirklich durstig ist.

Einige Innovationen gehen sogar so weit, Sensoren, Bewässerungssystem und Mähroboter miteinander zu vernetzen. Ein Beispiel für diese smarte Dreifaltigkeit ist das Gardena Smart Home System: Haben die Sensoren erkannt, dass der Rasen nass ist oder Regen bevorsteht, bleibt der Mähroboter ausgeschaltet – und nimmt erst dann wieder Fahrt auf, wenn es draußen trockener ist. Nach getaner Arbeit fährt er dann selbstständig wieder zurück zu seiner Ladestation, um Energie zu tanken.

Unkraut-Roboter in Testphase

Rasenmähen und Blumengießen sind jedoch nichts im Vergleich zur lästigsten Gärtnerpflicht überhaupt: Unkrautjäten. Können das nicht auch smarte Geräte übernehmen? Hier ist leider noch etwas Geduld vonnöten. Der US-amerikanische Hersteller Franklin Robotic hat zwar einen Unkraut-Roboter namens „Tertill“ entwickelt, der befindet sich allerdings noch in der Crowdfunding-Phase. Im Laufe des Jahres soll das Produkt aber auf den Markt kommen.

So funktioniert der smarte Unkrautbekämpfer: Mit eingebauten Sensoren scannt er seine Umgebung nach den unerwünschten Pflanzen ab, säbelt sie weg und saugt sie auf. Allerdings kann der Roboter (noch) keine vollständigen Wurzeln aus der Erde ziehen. Die Hersteller argumentieren jedoch, dass das Unkraut durch tägliches Kürzen dauerhaft verkümmert.

Kurzum: Die Idee ist gut – ob die Technik schon bereit ist, bleibt abzuwarten. Fest steht: Immer mehr Gartengeräte werden smart. Damit steigt die Chance auf einen Garten ohne lästige Gartenarbeit. Und mehr Zeit im Liegestuhl.

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