Frühlingsblumen pflanzen: Buntes Glück für Balkon, Terrasse und Garten

Eine Frau Pflanzt Frühlingsblumen ins Beet

Wenn ihr den Frühling mit farbenfrohen Blühpflanzen begrüßen wollt, habt ihr jetzt noch die Chance, rechtzeitig loszulegen. Ein paar Tipps, worauf ihr bei der Auswahl der Pflanzen und des Standorts achten solltet, gibt euch unsere Bloggerin Nina. Damit es ein blühendes Happyend gibt!

Auf meinen Balkon scheint die Sonne, alle Blumenkübel sind noch leer, aber im Park blühen schon die ersten Krokusse. Das bedeutet für mich: Es ist Zeit farbenfrohe Frühlingsblumen zu pflanzen! Mit ihrer bunten Vielfalt erfreuen mich Tulpen, Narzissen und Co. immer wieder aufs Neue.

Wann die Frühlingsblumen blühen

Das Beste an Frühlingsblumen ist, dass sie jedes Jahr wiederkommen. Sie sind nämlich Zwiebel- oder Knollenpflanzen, denen Frost und Kälte im Winter nichts anhaben können. Einmal gepflanzt, bringen die Zwiebeln jedes Jahr Frühlingsblumen zum Vorschein, die zu unterschiedlichen Zeiten blühen.

Zu den Frühblühern im März gehören die lila, weiß oder gelb blühenden Krokusse. Ebenso früh erfreut uns die Farbenvielfalt der Hyazinthen, die – man glaubt es kaum – zu den Spargelgewächsen gehören. Auch wenn ihr Name an Selbstverliebtheit erinnert, können wir uns alle schon im März an Narzissen erfreuen – nicht zu vergessen die Osterglocken. Zu meinen Lieblingsblumen gehören Tulpen, die zu den Liliengewächsen gehören. Tulpen haben eine Farbpalette, die von Weiß, Gelb, Orange, Rot, Rosa, Blau bis Schwarz reicht. Auch die bunten Primeln mit ihren Pompom-ähnlichen Blüten blühen schon früh im Garten oder Blumentopf.

Später im Frühling, im April und Mai, lösen neue Blumen die Tulpen und Narzissen ab. Dann ist es Zeit für die Stiefmütterchen, die mit ihren „Tintenflecken“ auf den Blüten herrliche Abwechslung bringen. Dahlien, die aus einer Knolle erwachsen, sind nicht nur im Blumenstrauß, sondern auch im Garten eine Pracht. Gleiches gilt für die farbenfrohen Gladiolen, dessen einzelne Stängel wie ganze Sträuße wirken.

Zwiebeln müssen schon im Vorjahr gepflanzt werden

Wer wie ich spontan über die neue Blütenpracht im Frühling entscheiden möchte, kauft sich frisch aufgehende Blumen im Gartencenter. Denn für das Pflanzen von Blumenzwiebeln ist es im Frühling in der Regel zu spät. Die meisten Sorten hättest du bereits im vergangenen Herbst in deinen Garten oder in die Blumentöpfe auf dem Balkon pflanzen müssen. Von September bis November wäre beispielsweise die richtige Zeit für die Blumenzwiebeln von Narzissen und Tulpen gewesen. Sie können im Herbst gut einwachsen, da ihnen Boden-Frost und Schnee nichts ausmachen. Doch nicht alle Zwiebeln müssen im Herbst gepflanzt werden: Blumenzwiebeln von Gladiolen, Tigerblumen und Hakenlilien kannst du von April bis Mai in die Erde bringen. Das kannst du dir gleich für die kommenden Monate in den Kalender schreiben.

Wichtig für das Pflanzen der Blumenzwiebeln ist ein sonniger Standort im Garten oder auf dem Balkon sowie eine nährstoffreiche, durchlässige Erde. Wie viel Sonne die Frühlingsblumen tatsächlich brauchen, hängt allerdings von der Sorte ab. Die Blumenzwiebeln sollten so tief gepflanzt werden, dass zwei Zwiebeln darüber Platz hätten.

Frau gießt Pflanzkübel mit Frühlingsblumen
Achte darauf, dass deine Frühlingsblumen die richtige Menge Wasser erhalten.

Was du bei deinen Frühlingsblumen beachten solltest

Bei der Auswahl von bereits angezüchteten Frühlingsblumen aus dem Gartencenter solltest du darauf achten, dass die Blüten der Pflanzen kaum geöffnet sind. Stattdessen versprechen dir zahlreiche Knospen ein blumiges Erwachen im Garten oder auf dem Balkon, an dem du länger Freude hast. Natürlich ist es wichtig, dass deine Pflanzen frei von Schädlingen oder Pilzbefall sind. Frühlingsblumen mit verwelkten Blättern oder ausgetrockneten Wurzelballen werden dich ebenso enttäuschen. Damit du deine bereits im Garten oder auf dem Balkon gepflanzten Blumen vor spätem Frost schützen kannst, solltest du ein altes Bettlaken oder ein Vlies bereithalten. So kannst du die Knospen und Blüten vor der Kälte schützen. Natürlich musst du die Frühlingsblumen auch ausreichend gießen. Erledige dies am besten in den Morgenstunden, aber nur wenn die obere Erdschicht trocken ist.

Tipps für Blumenkästen- und Kübel

Auf meinem Balkon stehen bereits zahlreiche Blumenkübel und -kästen leer bereit. Diese machen sich natürlich auch im Garten oder auf der Terrasse gut. Allerdings gibt es einige Dinge, die du bei der Wahl der Töpfe für deine Frühlingsblumen beachten solltest. Zuallererst müssen sie zum Ambiente passen. Wenn du beispielsweise moderne Balkonmöbel hast, setze auf Gefäße, die dem Stil entsprechen. In einem ländlichen Garten eignen sich schöne Terrakotta-Töpfe oder Körbe. Bei Blumenkästen solltest du darauf achten, dass du sie an deinem Geländer sicher befestigen kannst. Lass dich dafür am besten beraten, welche Befestigungsmöglichkeiten es gibt. Noch einer meiner Tipps für Leute, die ab und zu das Gießen vergessen: Besonders pflegeleicht sind Frühlingsblumen, wenn sie in einem Topf oder Blumenkasten mit Wasserspeicher wachsen.

Kurz & knapp:
Idealerweise hättest du die Zwiebeln von Frühlingsblumen bereits im Vorjahr in den Garten pflanzen müssen. Wer dies versäumt hat, kann im Gartencenter entsprechende Blumen einpflanzbereit kaufen. Hier solltest du darauf achten, dass die Frühlingsblumen im Markt noch nicht allzu sehr blühen. Am besten gedeihen die Pflanzen an sonnigen Plätzen mit durchlässiger Erde.

ÜBER DIESEN AUTOR

Autorenportrait NIna
Nina, 40, liebt das stadtnahe Leben im Grünen und ihren Balkon. Sobald im Frühjahr die ersten Sonnenstrahlen die Krokusse erblühen lassen, beginnt sie, neue Frühlingsblumen zu pflanzen.

 

 

Fotos: ronstik – stock.adobe.com; drubig-photo – stock.adobe.com

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