Die schlaue Art zu planschen: das smarte Badezimmer

Smarte Gadgets für das Bad haben mehrere Vorteile: Sie sorgen zum Beispiel für die perfekte Wassertemperatur, helfen beim Wassersparen und sogar beim Zähneputzen. MeinWohn-Blogger Marc ist selbst leidenschaftlicher Smart-Home-Fan und stellt euch einige Innovationen für das Hightech-Badezimmer vor.

 Badewasser 4.0: Nicht zu viel, nicht zu heiß

Hineinlegen, Augen schließen und die Wärme genießen: Die Badewanne bedeutet pure Entspannung für mich. Vor allem, wenn das Wasser die perfekte Temperatur hat. In meiner derzeitigen noch-nicht-intelligenten Badewanne ist das jedoch gar nicht so häufig der Fall: Oft ist das Wasser entweder zu heiß oder lauwarm, wenn ich einsteige.

In der smarten Badewanne kann man die Wassertemperatur hingegen im Vorfeld optimal einstellen. Praktisch ist auch ein intelligenter Wasserstandzähler, der genau bemisst, wie viel Wasser in der Wanne ist. Wird dann ein zuvor festgelegter Wasserstand erreicht, schaltet sich der Hahn automatisch ab – so setzt man das Badezimmer nie wieder aus Versehen unter Wasser.

Die Zukunft gehört den Smartduschern

Auch in der Dusche sorgen smarte Gadgets dafür, dass ihr Wasser sparen könnt. Zum Beispiel durch einen Duschkopf oder ein Armaturenbrett, das rot aufleuchtet, wenn ihr zu viel Wasser verbraucht. Bei anderen Modellen kann man per Druckknopf oder App die Wassermenge individuell einstellen. Zudem gibt es smarte Duschen, die den Abstand von Person zu Wasserstrahl messen und danach die Wassermenge regeln. Bewegt man sich beispielsweise zur Seite, um nach Shampoo und Duschgel zu greifen, wird die Wassermenge automatisch ein wenig gedrosselt.

Stell die Wanne lauter …

Duschkabinen mit eingebautem Radio im Duschkopf gibt es bereits seit längerer Zeit. Wer jedoch auch beim Baden gern seine Lieblingssongs hört, für den bietet sich eine Wanne mit integrierter Soundanlage an. Für ein noch stimmungsvolleres Ambiente sorgen smarte Beleuchtungssysteme, mit denen ihr spezielle Lichtszenarien festlegen könnt. Im besten und smartesten Fall sind Sound- und Lichtanlage miteinander vernetzt: Die Lampen tauchen das Badezimmer beispielsweise in dunkelgrünes Licht und die Wanne gibt zugleich atmosphärische Urwald-Geräusche von sich.

Mit einer smarten Zahnbürste seid ihr immer bestens darüber im Bilde, wie gründlich ihr geputzt habt.

Schlaue Putzhilfen für bessere Zähne

Seit Kindertagen wissen wir: Man sollte sich möglichst gründlich und effektiv die Zähne putzen. Während man das jedoch früher noch weitgehend allein und manuell bewerkstelligen musste, hilft heute die smarte Zahnbürste aktiv mit. Einige Geräte zeigen zum Beispiel an, welcher Bereich im Mund noch ungeputzt ist. Andere sind mit einer App verbunden, in welcher der Fortschritt der Zahnpflege fein säuberlich protokolliert wird. Auf Basis dieser Daten kann die App personalisierte Tipps geben, wie man die eigenen Beißerchen noch gründlicher säubern kann.

Ausblick: Mehr Sicherheit im Bad

Zukünftig wird die smarte Technik das Badezimmer aller Voraussicht nach nicht nur komfortabler, sondern auch sicherer machen. Das hilft vor allem älteren Menschen. Bestes Beispiel sind smarte Fußbodensensoren, die dauerhaft registrieren, wo sich der Bewohner im Raum befindet. Das Wichtige dabei: Fällt man zu Boden, schlagen die smarten Helfer in der Not sofort Alarm und schicken den Angehörigen eine Nachricht auf das Smartphone – oder aktivieren selbstständig den Notruf.

Fotos: vectorfusionart – stock.adobe.com; Monika Wisniewska – stock.adobe.com

Über diesen Autor

Zeiten ändern sich: Früher kontrollierte Marcs Mutter jedes Mal penibel, ob er sich auch wirklich drei Minuten lang die Zähne putzte – heute übernimmt seine smarte Zahnbürste die mütterliche Aufsicht.

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1 Kommentar

  1. Wer träumt nicht von einem smarten Badezimmer? Zusammen mit meinem Bräutigam lassen wir uns unser Nest umbauen. Eine Frage entsteht: wie verläuft die Elektrizität durch das Badezimmer. Die muss doch tief versteckt werden, wegen hoher Feuchtigkeit. Danke für die Idee!

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